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Als nach den großen Wirren des Krieges und vor allem der Nachkriegszeit sich das
Leben wieder zu normalisieren begann, war es mit ein Hauptbedürfnis der Menschen wieder ausgiebig und gezielt zu feiern. Man wollte sich, allen Mühen und Sorgen zum Trotz
wieder des Lebens freuen, Frohsinn und Humor mitmachen und zu dessen Verbreitung selbst beitragen. Wissend dieser Tatsache fand sich damals eine kleine Gruppe der Heusweiler
Kollpingsfamilie unter Kaplan Böhmer zusammen, um dies in die Tat umzusetzen.
Hieran war in besonderem Maße der geborene Rheinländer Rudi Borowiak beteiligt. Er, der mit rheinischem Humor der Hauptinitiator war, sollte deshalb auch von Anfang an die erste Geige spielen. Motiviert war man durch die großen Erfolge vorangegangener Theater-und Unterhaltungsabende, die von Mitgliedern der Kolpingfamilie und der kath. Jugend gestaltet wurden.
So gründete also eine kleine Schar von Kolpingssöhnen am 6.1.1949 ( Dreikönigstag ) die Heusweiler Kolpings-Karnevals-Gesellschaft; in Kurzform die HKKG genannt. Spontan scharten sich viele Gleichgesinnte um diese Gruppe, so dass schon zur Fastnachtszeit
die erste “ sogenannte Kappensitzung “ stattfinden konnte. Wenn dies auch noch unter primitivsten Verhältnissen an Ausstatung und Aufmachung erfolgte, so waren auch die Mitwirkenden umso mehr motiviert und engagiert um diesen Anfang zum Erfolg zu gestalten. Hier kam den Büttenrednern ein reichhaltiges und über viele Jahre unangetastetes
Anekdoten-und Geschehnissenpotential zugute, wo man tatsächlich aus den Vollen schöpfen konnte und das
auch tat. So war es auch für die Besucher dieser ersten Veranstaltung eine erstaunliche Leistung die geboten
wurde und die Verbreitung dieser Tatsache brachte der Gesellschaft eine enorme Steigerung der Aktiven und Besucherzahlen.
Sogar auf einer Fahrt nach Rom zum hl. Jahr 1950 war man aktiv. Man gründete mit 4 Mann, nämlich Reinhold Sinnwell, Josef Rosport, Rudi Raber und Arnold Puhl eine
Gesangsgruppe und benannte sie, da in Rom gegründet - “das Römerquartett”. Auch diese Neuschöpfung reizte viele andere zum Mitmachen, sodaß nicht nur ein Quartett, sondern eine
weitaus größere stattliche Gesangsgruppe entstand, die auch das Publikum entsprechend begeisterte. Vorallem der Charm junger Mädchen, die sich zur Garde formierten, wie auch ihrer tempramentvollen, exakten Darbietungen waren für alle eine Augenweide und immer wieder Höhepunkte der Sitzungen. Hierzu kamen dann auch jährlich die Prinzenpaare als besonderer Blickfang auf die Bühne und präsentierten sich als närrische Gebieter für die anstehende Session. Nicht zu vergessensind auch Herold, Pagen und die Clowns, die immer mit von der Partie waren.
Ein-und Ausmärsche begleiten, Kulissenschieber waren und für manch trollige Einlage sorgten. Ebenso all die jenigen hinter der Bühne und bei der Betreuung der Garde, Büttenrednern, Gruppen, beim Schminken und bei allem was mit einer Sitzung zu tun hat. Diese gesamte Aufbauphase lief unter der Stabführung des 1. Sitzungspräsidenten Rudi Borowiak.
Er brachte hier so manches aus dem rheinischen Karneval ein und entwickelte es mit seinen Mannen zum Knüller für unsere Region. |
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Und hier ( in etwa )die Entwicklung unserer Gesellschaft.
Beginnend ohne finanzielle und materielle Mittel waren die ersten Erscheinungsbilder, aus heutiger Sicht gesehen, primitiv. Da hatte der Elferat noch keine Uniform, sondern einen eigenen
dunkelen Anzug, eine einfache Papiermütze und eine mit Farbstift auf die Stirn geschriebene “11” als besonderes Erkennungszeichen.
Da wurden Garden-Kostüme sowie Clownsanzüge selbst genäht und Papierorden selbst gefertigt. Orden konnte mann sich damals nicht leisten und so wurde ein Papierorden angefertigt,
der nach der Auszeichnung von jedem Akteur hinter der Bühne wieder abgegeben und dem Nächsten übereicht wurde. Als finanzielle Quelle war nur das Eintrittsgeld vorhanden, da der
Saal und die Gastwirtschaft vom Wirt selbst bewirtet wurden. Dieser Anfang im kath. Vereinshaus brachte dann auch gutgesinnte Geschäftsleute auf den Plan, die ein Schärflein zu Gelingen
der Veranstaltungen beisteuerten, wie der Inhaber der Tabakfabrik in Dilsburg, der den Stoff zum Verhängen der großen Fenster stiftete. Vor allem ist es den begeisterten Akteuren, die keine
kosten, Mühen und Zeit scheuten, zu verdanken, daß die Gesellschaft von Anfang an einen sehr guten Aufwärtstrend zu verzeichnen hatte.
Die ersten Sitzungen oder Kappenabende, wie man sie bezeichnete, waren es auch im wahrsten Sinne des Wortes: an der Kasse erhielt jeder Besucher, sozusagen als Eintrittskarte, eine
Papiermütze, die er auch als Wahrzeichen einer Kappensitzung während der Veranstaktung aufsetzte und so ein schönes, buntgewogenes Bild beim Schunkeln mitgestaltete.
Dies alles und eine ausgelassene Stimmung im Saal prägte in diesen Anfangsjahren das Gesamtbild und spornte die Akteure zu immer besseren Leistungen an.
So entstanden Anfang der 50er Jahre sogar mehrere Gesangsgruppen, so daß auch damals schon Rivalitäten entstanden und zu Absagen einiger Akteure führten. Nach beilegung
dieser Querelen ging es dann aber wieder mit vereinten Kräften weiter bergauf. Man hatte sich inzwischen in Eigenleistung wunderschöne Elferratsmützen angeschaft,
die Gesangsgruppe des MGV Heusweiler und das Römerquartett waren in Hochform, die Garde in Kostümen und durchtrainiert, ein Jungelferrat war inzwischen zusammengestellt,
und nun wollte man die Elferräte für ein farbenprächtiges Bühnenbild auch mit neuer Kleidung ausstatten. Aber wer soll das bezahlen?
Und wieder fanden sich einige des harter Kerns bereit, selbst Geld zu investieren. Eine Reihe von Akteuren gaben damals je 5000 Franken, um die Umhänge für Alt- und
Jungelferrat zu finanzieren. Dies war 1956 schon eine enorme, anerkennungswerte Leistung. Auch die Fanfarenzüge aus Dilsburg und Riegelsberg trugen bei jeder Sitzung ihren Teil zu Gelingen bei. |
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Der 1. Sitzungspräsident Rudi Borowiak übergab 1956/1957, als er Bürgermeister wurde, das Amt an
senen Nachfolger Kurt Rothkamp. Der wiederum übergab 1958/1959 das Präsidium an Udo Port, wo es dann auch für 21 Jahre in einer Hand bleiben sollte. Er übernahm die Gesellschaft als eine bekannte, schwungvolle Truppe und brachte selbst weitere Ideen zur Fortentwicklung und Verbesserung der Darbietungen ein. Dann ging es mit Volldampf in die 60 Jahre.
Aufbauend auf einer sehr guten Garde wurden nun auch in den 60 Jahren Schautänze einstudiert und zur Freude aller Besucher geführt. Der Präsident Udo Port zeichnete verantwortlich für die
Einstudierung der Gardetänze; für die Schau und Ballettdarbietungen wurde das Ehepaar Kolm engagiert. Auch hier mußte viel an Kostümen, Stiefeln, Schuhen, Hüten u.s.w. investiert werden, aber wie man sah
mit gutem Erfolg. Die Dekoration und das Bühnenbild wurden immer komfortabler und lösten schon beim
Betreten der Narrhalla Anerkennung und Bewunderung beim Publikum aus. So konnte man später also zurecht von Prunk- und Galakappensitzungen sprechen. zu den bekannten Büttenkanonen gesellten sich immer wieder andere hinzu und ergänzten das hervoragende Repertoire mit neuen Ideen. Durch die große Beliebtheit der HKKG im Ort und im weiten Umkreis wurden dann auch Sitzungen bei anderen Vereinen mitgestalltet und sogar vielerorts ganze Sitzungen durchgeführt. So kam es dazu, dass vn der HKKG in einer Session bis zu 7 Sitzungen durchgeführt werden mußten, was von jedem Akteur und Helfer ein Maximum an Engagement erforderte. Man war in diesen Jahren zu Gastsitzungen in Püttlingen, Schmelz, Köllerbach, Göttelborn, Wiesbach,
Differten, Hostenbach, Riegelsberg, Saarlouis, Gersweiler und später noch in vielen anderen Orten. In Heusweiler selbst bot man immer 2 Sitzungen an, Veranstaltungen für die SKF und die Bäckerinnung wurden zusätzlich durchgeführt. Erwähnen muß man an dieser Stelle auch die musikalisch künstlerischen Einlagen, die Gesangsdarbietungen
in Gruppen und Solo-Vorträgen, und alle Punkte, die eine Verbesserung und Verschönerung des Programms bewirkt hatten, und ihnen Anerkennung zollten.
Ja auch Radio Saarbrücken hat in diesen Jahren Aufzeichnungen von unseren Sitzungen gemacht und im Fernseh und Hörfunkprogramm Ausschnitte Ausgestrahl.
So entfaltete sich die Gesellschaft immer weiter und konnte nun mit weit über 100 Mitgliedern stolz in die 70 Jahre gehen.
Auch mit der Zunahme an Mitgliedern und an Publikum enstand das Problem, daß das Vereinshaus bis zum Bersten überfüllt war und eine Ausweichlösung gefunden werden mußte. |
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Dies gelang auch und ab 1973 wechselte man für die Sitzungen in die Realschule-Turnhalle.Dort lief dann die größte Schau
unserer Gesellschaftsgeschichte vor einem 1000köpfigen, begeisterten Publikum ab und setzte einen Meilenstein
mit 150 Akteuren auf der Bühne. Noch übertroffen wurde diese Superschau im Folgenden Jahr zum 25. Jubiläum bei restlos gefüllter Halle und einem sagenhaften Bühnenbild.
Auch die kommenden Jahre mit dem Motto - Alles unna änem Hut - brachten überweltigende Bühnenbilder mit allein 5 Elferräten, einem Damenelferrat, 4 Garden, Prinzenpaare, Fanfarenzug
und vielen anderen Akteuren. Zusätzliche Aufgaben kamen hier auf die Gesellschaft zu, denn hier mußte auch Verkauf und die Bewirtung von eigenen Leuten übernommen werden. Der Aufbau der
Bühne und die Dekoration einer so großen Halle brachte allein einige Tage Arbeit mit vielen helfern. Auch die Garde bekam in diesen Jahren enormen Zuspruch und wurde deshalb aufgeteilt.
Ja auch die Kleinsten machten schon mit, sodaß eine Mini-, eine Junioren- und Prinzengarde Afgestellt werden konnte. Als Trainerin stellte sich Frau Elvira Schäfer zu Verfügung.
Noch einen Weiteren glanzpunkt kann für 1979 gemeldet werden: Ein Männerballett stellte sich mit seinem Schwanentanz vor und wurde mit seiner “Prima-Ballerina” Teddy stürmisch gefeiert. Ein weitere r Fastnachtshöhepunkt wurde die Rathauserstürmung mit 4 Karnevalsgesellschaften, in der Großgemeinde und anschließendem Prinzenball.
Dies wurde zum festen Bestandteil der Heusweiler Fastnacht. 1979 übergab Udo Port das Präsidentenamt an Erwin Mungenast und durch Arbeitseinteilung wurde
Heinz Huber erstmals zum 1. Vorsitzenden gewählt. Nun führten Erwin Mungenast und Heinz Huber die Gesellschaft mit eifrigem Vorwärtsstreben gemeinsam in die 80er Jahre.
Auch unter Erwin Mungenast ging es mit einem aufwärtstrend weiter und es konnten so manche Pluspunkte herauskristallisiert werden.
So wuchs die Zahl der Mitglieder schnell über die 200er Grenze, und die Gesellschaft wurde als “e.V.” ins Vereinsregister eingetragen.
Erstmals wurden Damen- und Kinderkappensitzungen durchgeführt und das Männerballett blühte weiter auf. Alle Akitvitäten wie die alljährige Beteiligung am Heimatfest, Ausflüge, der
Gesellschaft, Teilnahme an Rosenmontagszügen, “ein Dorf spielt Fußball”, Weihnachtsmarkt u.v.m. können hier nicht aufgeführt werden - es waren zu Zeit sehr Viele.. |
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1984 mußte Sitzungspräsident Erwin Mungenast wegen Umzugs seine erfolgreiche Tätigkeit an
Erwin Ziegler übergeben. Heinz Huber stellte seinen Vorsitz in der Gesellschaft aus familiären Gründen nach erfolgreicher Arbeit 1987 zur Verfügung.
Die Mitgliederversammlung wählte als Nachfolger Günter Theobald. Gleichzeitig wurde die Änderung des Vereinsnammens beschlssen. Aus der Heusweiler - Kolping und Karnevals Gesellschaft HKKG wurde die Heusweiler Karnevalks Gesellschaft HKG 1988 übernahm Reiner Nipp das Amt des Sitzungspräsidenten. Ein Jahr später, 1989, mußte Günter
Theobald aus gesundheitlichen Gründen als erster Vorsitzender zurücktretten. Erstmals wurde eine Frau, Roswitha Ziegler, 1. Vorsitzende und Erwin Ziegler Vereinspräsident.
So waren in den zurückliegenden Jahren aus vielfältigen Gründen Amtswechsel notwendig geworden jedoch das Narrenschiff wurde immer wieder auf ,,volle Fahrt” voraus kommandiert.
Auch das für alle Karnevalsvereine dunkele Jahr 1991 überstand die HKG. Wegen des Golfkrieges mußten alle Veranstakltungen abgesagt werden und die hohen Kosten
der Sessionsvorbereitung waren verloren. 1992 wurden zwei närrische Brautümer eingestellt: die von Vereinen der Großgemeinde Heusweiler durchgeführte Rathausstürmung und der
anschließende von der Großgemeinde gesponserte Prinzenball. 1985 übernahm dann Hans Lessinger die Arbeit des des Sitzungspräsidenten und zeichnete sich
verantwortlich für die Moderation der karnevalistischen Veranstaltung. Im Jahre 2001 zog sich Frau Roswitha Ziegler aus dem Vereinsleben zurück, um den
wohlverdienten Ruhestand beruflich und auch privat zu genießen. Mit ihr stellten Ehemann Erwin Ziegler und Sitzungspräsident Hans Lessinger ihre Ämter zur Verfügung.
Es war nach närrischen 11 Jahren Zeit für einen Umbruch in der Vereinsführung. |
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Auf der Jahreshauptversammlung wählten die Mitglieder Axel Walter zum 1. Vorsitzenden. Nadine
Glessner wurde in ihrem Amt als 2. Vorsitzende bestätigt. Neuer Sitzungspräsident wurde Michael Martinkovich. Da es schon Hochsommer war, übernahm man
die Vorbereitungen zur bestehenden Session und steckte die Arbeit in die Sitzungsvorbereitungen. Um finaziell den Neustart des Vorstandes zu stablisieren war die HKG in diesem Jahr auch wieder bei anderen Veranstaltungen aktiv.Der Heusweiler Herbst und weihnachtsmarkt und ein neu kreiertes
,,Rummelfeschd” im Herbst des Jahres waren hier willkommene Anlässe, sich im Dorf oder doch vielleicht Stadtgeschehen zu präsentieren. Zur Kampagne 2002/2003 legte die Gesellschaft die Sessionseröffnung wie schon einmalTradition, zeitnah zum 11.11. und inthronisierte das Prinzenpaar.
Sene Tolität Prinz Michael I. (Hoffmann) und seine liebliche Prinzessin Tina I. (Gasper) krönten dann ihre Amtszeit und die Gesellschaft mit der Würde Prinzenpaar des Jahres ,, im Verband saarländischer Karnevalsvereine” zu werden.
Das Prinzenpaar lud ebenfalls im Januar saarländische Karnevalsvereine und Prinzenpaareaus nah und Fern zum trditionellen Neujahrsempfang zum zweiten Mal als Ordensmatinee
gefeiert und zum ersten mal in der neuen Kulturhalle am Markt, da wie bisher der Rathaussaal für die zu begrüßenden Gäste nicht mehr ausreichend Platz bot.
Eine absulute Neuheit an dieser Ordensmatinee war die Verleihung des ,,Ehren Gutzjes” der Gesellschaft, eine neu kreierte Auszeichnung für besondere Verdienste um die HKG
und für VereinsJubiläen. Ein Unikat welches tatsächlich aussieht wie ein eingewickeltes Bonbon in 24 Karat vergoldet und mit einem oder mehreren Zirkonia Steinen besetzt ist.
Diese Auszeichnung erhielt als erster der ehemalige HKG-Präsident Erwin Mungenast für seine Verdienste um den Verein und seine 50 jährige Vereinszugehörigkeit verliehen
Ebenso in der Session, nach 11 jähriger Pause, stürmten die Karnevalsvereine der Großgemeinde wieder gemeinsam die Rathausmauern und feierten dann mit Bürgermeister Ziebold im Rathaussaal närrisch weiter. Ein närrisches Brautum das jetzt hoffendlich wieder ausgebaut werden kann und seinen festen Platz im Heusweiler Faschingstreiben einnehmen wird..
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Die Gala-Kappensizung knüpfte an geschichtsträchtige Zahlen an.
Annähernd tausend närrische Gäste und Aktive füllten die Narrhalla der Realschulturnhalle mit guter Laune und einem Programm der Superlative.
An der dieses Geschäftsjahr abschließendenden JHV wurde Axel Walter und Nadine Glessner als Führungsteam bestätigt. Neu für die Gesellschaft und zur Unterstützung des Sitzungspräsidenten
wurde Michael Hoffmann als Vize- sitzungspräsident gewählt. Durch solche Erfolge beflügelt feierte die Gesellschaft in der Session 2003/2004 unter der närrischen
Regentschaft von Prinz Björn I. (Grimm ) und Prinzessin Nadine I. (Glessner) ihr 5x11 jähriges Bestehen. Welches durch Sie mit dem Titel Vize- Prinzenpaar des Jahres im VSK gekönt wurde.
Seit 2001 ruhen nun die Geschicke der HKG in den Händen von Axel Walter als 1. Vorsitzenden und der 2. Vorsitzenden Nadine Meiser (geb. Glessner).
In diesen zurückliegenden acht Jahren ist es ihnen gelungen den Namen der Gesellschaft weit über die Ortsgrenzen hinaus bekannt zu machen. Der vor fünf Jahren wieder eingeführte Rathaussturm mit den vier Karnevalsgesellschaften der Großgemeinde wächst jährlich weiter an. Der Bürgermeister Rainer Ziebold, der 2004 erstmals wieder das Rathaus dem närrischen Volk öffnete, Wacht wohlwollend über das Brauchtum Karneval in der Großgemeinde Heusweiler und zeigt, dass sein Narren- Herz am rechten Fleck schlägt.Die Gesellschaft ihrerseits eröffnete seit 2002 zeitnah
zum 11.11. die Session, feiert jährlichein Ordensfest mit stets selbst entworfenen Orden zu einem
entsprechenden Sessions- Motto.Lädt traditionell an Faasendsamstag zur Gala- Kappensitzung in die Narrhalla derRealschulturnhalle ein, die in den letzten Jahren stets ausverkauft war und an Faasendsonntagzum Kinder Preis Maskenball. |
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Seit 2005 findet jährlich der HKG Dance Cup statt, ein freundlicher Wettstreit im Gardetanzsport.
Dieser wurde im Jahr 2007 erstmal an zwei Tagen mit über 120 Starts in den verschiedenen Garde Disziplinen ausgetragen.Im Jahr 2009 wird die HKG Ausrichter der Saarlandmeisterschaften im
Gardetanz des VerbandesSaarländischer Karnevalsvereine sein. Ein anderer Höhepunkt war im Jahre 2006 die Ausrichtung des Prinzenfrühstücks des VSK
ebenfals in der Realschulturnhalle. Zu diesem Ereignis kamen viele närrische Oberhäuter aus den ganzen Saarland nach Heusweiler. Mehrfach in den letzten Jahren war das Gardetanz Treff des
Regionalbezirkes Illtal in Heusweiler plaziert und die Gesellschaft arbeitet aktiv im Regionalverband mit. Nicht zuletzt dadurch sind viele freundschaftliche Kontakte entstanden.
Und auch erwähnenswert sind die neu erblühten Freundschaften mit den drei weiteren Karnevalsgesellschaften der Großgemeinde Hilaritas Holz, Kutzhjofer Karnevalverein und
Niedersalbacher Narren. Es ist schön zu erleben, dass man sich wieder gegenseituig unterstützt und hilft, wenn man kann. Die Gesellschaft präsentiert zur Session 2008/2009 unter dem
Motto ,,60 Jahre Narrenzeit” eine Mini, Junioren und Prinzengarde, Mariechen, die Schautanzgruppe ,,Blue Angles”, Männerballett, mit Christina Happe eine talentierte
Nachwuchsbüttenrednerin, Elferrat und Prinzenpaar. Seit 2007 wird die HKG in ihrem Streben um die Brasuchtumspflege Karneval in Heusweiler
von einem Förderverein unter dem Vorsitz von Wolgang Laub unterstützt. |
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Eine Vielzahl von akteuren haben in 60 Jahren ihr Können für die Gesellschaft eingesetzt.
Immer ehrenamtlich und mit viel Idealismus. Hier allen Narren zu nennen, würde jeden Rahmen sprengen, jedoch sei ihnen allen herzlich gedankt. Es soll ihnen und noch vielen, welche
die zukünftigen Geschicke der HKG mitgestalten, ein würdiges Andenken bleiben in noch vielen Jubiläen über das 60 jährige hinaus, dass die HKG mit und für die Heusweiler Bevölkerung und
vielen freunden aus Nah und Fern feiert... 60 Jahre alt wird die HKG, hat viel erlebt so wie wir es sehn.
Am Anfang bis heute hat sie Freude gebracht, den Altag vertrieben, haben Menschen gelacht. Sie hat Humor und gute Laune versprüht, Scherz und Frohsinn im Herzen ihr glüht. Und sie ist heut so normal oder närrisch wie eh, ,,Alleh Hopp” hoch lebe die HKG.
( Chronist bis 1983 Edgar Doerr, danach Iris Happe ) |
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